Zusammen für eine respektvolle Kieler Woche
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dich zu informieren. Solltest du aktuell Unterstützung brauchen, kannst du hier das Awareness-Team in den Einsatzzeiten erreichen.

20.–28. Juni 2026 · Gemeinsam für ein respektvolles Miteinander. Wenn du Unterstützung brauchst, bist du nicht allein.
Die Kieler Woche lebt von Begegnung – von Musik, Meer und Millionen Menschen, die gemeinsam feiern. Damit sich dabei alle wohl, respektiert und sicher fühlen, gibt es ein Awareness-Angebot von saferspaces und den Guardian Angels.
Auf dieser Seite erfährst du, worauf es für ein gutes Miteinander ankommt, wie du unser Awareness-Team erkennst und erreichst und welche Anlaufstellen dir vor Ort weiterhelfen.
Wir möchten, dass sich hier jede Person willkommen und respektiert fühlt – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, geschlechtlicher Identität, sexueller Orientierung, Religion, Behinderung, Alter, Aussehen oder Lebensweise. Diese Vielfalt macht die Kieler Woche besonders.
Grenzen zählen. Berührungen, persönliche Kommentare, Flirts sowie Fotos oder Videos, auf denen andere erkennbar sind, brauchen Einverständnis. Wenn du unsicher bist, frag nach. Zustimmung muss freiwillig, aktiv und eindeutig sein – nur ein klares Ja bedeutet Ja.
Kein Platz für Übergriffe. Diskriminierung, Rassismus, Sexismus, Queerfeindlichkeit, Ableismus, Antisemitismus, antimuslimischer Rassismus, Belästigung, Bedrohung und Gewalt haben auf der Kieler Woche keinen Platz. Auch ausgelassene Stimmung oder Alkohol rechtfertigen kein grenzüberschreitendes Verhalten.
Mit dem Besuch der Kieler Woche wird dieser Verhaltenskodex anerkannt. Verstöße können zum Ausschluss von der Veranstaltung führen.

Wenn du dich unwohl fühlst, eine Grenze überschritten wurde oder du Unterstützung brauchst, ist das Awareness-Team für dich da, um zu helfen.
Wir sind das Awareness-Team der Guardian Angels – erkennbar an den pinken Awareness-Westen.
Wir hören dir zu, nehmen dich ernst und unterstützen dich so, wie du es gerade brauchst – diskret und ohne dass du dich erklären musst.
Schau nicht weg. Frag vorsichtig nach, ob Unterstützung gewünscht ist, oder hol Hilfe – ohne dich selbst in Gefahr zu bringen.
Innerhalb der Einsatzzeiten erreichst du unser Team direkt am Awareness-Point – oder telefonisch und per QR-Code. Erkennen kannst du es an den pinken Awareness-Westen.
Kacheln © OpenFreeMap · Daten © OpenStreetMap-Mitwirkende
Vorerst wichtig zu wissen: Bei akuter Gefahr ruf die Polizei (110), bei medizinischen Notfällen den Rettungsdienst (112) – das Awareness-Team ersetzt keine Notrufnummern. Wir sind für dich da, wenn du niedrigschwellige Unterstützung brauchst. Zum Beispiel:
Es wird dir zu laut und trubelig, du fühlst dich überreizt.
Jemand hat dich abwertend behandelt, etwa mit einem sexistischen oder rassistischen Spruch.
Jemand ist dir zu nahe gekommen, hat dich bedrängt, angefasst oder dein Nein ignoriert.
Nach Alkohol oder anderen Substanzen ist dir oder einer Person neben dir unwohl.
Etwas wird dir zu viel und du brauchst kurz Unterstützung.
Wir helfen dir, barrierefreie Wege und ruhige Rückzugsorte zu finden, und unterstützen dich bei der Orientierung.
Das Support-Bändchen ist in diesem Jahr neu auf der Kieler Woche. Über den QR-Code darauf erreichst du jederzeit direkt das Awareness-Team – und du kannst eine persönliche Notfall-Kontaktnummer daraufschreiben. So hast du im Ernstfall alles griffbereit.
Die Bändchen bekommst du kostenlos am Awareness-Point. Möglich gemacht werden sie von unserer Unterstützerin, den Kieler Nachrichten.

Damit du das Awareness-Team von jedem Standort aus – einfach und auf direktem Wege – erreichen kannst, gibt es saferspaces.
Per QR-Code, Telefon oder über kiwo.saferspaces.io erreichst du das Team von überall auf dem Gelände – egal, wo du gerade bist.
Nach dem Scan und wenigen Klicks öffnet sich ein persönlicher Chat mit dem Awareness-Team. Du kannst deinen Standort teilen – so findet das Team direkt den Weg zu dir.
Melde sicher und anonym – gern auch dann, wenn du nur von einer Situation berichten möchtest und selbst keine Unterstützung benötigst.
Per QR-Code, Telefon oder über kiwo.saferspaces.io erreichst du das Team von überall auf dem Gelände – egal, wo du gerade bist.
Nach dem Scan und wenigen Klicks öffnet sich ein persönlicher Chat mit dem Awareness-Team. Du kannst deinen Standort teilen – so findet das Team direkt den Weg zu dir.
Melde sicher und anonym – gern auch dann, wenn du nur von einer Situation berichten möchtest und selbst keine Unterstützung benötigst.
Neben dem Awareness-Team gibt es auf der Kieler Woche weitere Anlaufstellen, die dir in unterschiedlichen Situationen weiterhelfen.
Sanitätsstationen sind über das Gelände verteilt. Die zentrale Behandlungsstelle für leichtere Fälle befindet sich am Ostseekai.
Kinderauffangzelte gibt es an der Kiellinie (Geomarwiese) und an der Spiellinie (Krusenkoppel). Kostenlose Bändchen mit Kontaktnummer bekommst du vor Ort.
Verlorene Gegenstände findest du im städtischen Fundbüro in der Fabrikstraße.
Die Kieler-Woche-Ampel zeigt in Echtzeit, welche Bereiche frei (grün), fast voll (orange) oder gesperrt (rot) sind.
Programm, Auslastung und aktuelle Hinweise findest du gebündelt in der offiziellen Kieler-Woche-App.

Manche Themen brauchen mehr als ein Gespräch vor Ort. Hier findest du Beratungsstellen in und um Kiel – mit Adressen und Telefonnummern, vertraulich und kostenlos. Speichere dir den Link, damit du sie jederzeit griffbereit hast.
Danke, dass du dir die Zeit genommen hast, dich zu informieren. Solltest du aktuell Unterstützung brauchen, kannst du hier das Awareness-Team in den Einsatzzeiten erreichen.